US-Marine testet Railgun - Geschosse sollen bis zu bis 9.000 Stundenkilometer erreichen

Die Funktionsweise einer Railgun ist simpel: Strom wird an zwei parallel laufende Schienen angelegt und die dabei entstehenden Magnetfelder beschleunigen ein Geschoss. Trotzdem gibt es etliche Probleme, wie die Überhitzung der Kanone und des Projektils sowie die Abstoßung der Magnete untereinander.

Man benötigt auch große Kondensatoren um den Strom zur Verfügung zu stellen, so dass das Gewicht ansteigt. Die US-Marine testet nun aber einen Railgun-Prototyp, der auf Schiffen eingesetzt werden soll, so dass das zwölf Meter lange Gerät auch Platz hat, wenn es Projektile bis zu 160 Kilometer weit schießt.

Die Waffe soll Abschussgeschwindigkeiten von 7.200 bis 9.000 Stundenkilometern ermöglichen und ab 2017 einsatzbereit sein. Bis zur Montage auf Schiffen sollen dann noch ein paar weitere Jahre vergehen. Die US-Marine investierte seit 2005 etwa 240 Millionen Dollar in die Erforschung der Railgun.

Datum: 29.02.2012 | 19:08

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Quelle: www.spiegel.de
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