Pamplona: Stierhatz endet mit zehn Verletzten

Seit 1911 wird in Pamplona die traditionelle Stierhatz veranstaltet. Bei dem von Tierschützen scharf kritisierten Event waren dieses Jahr etwa 2.000 Menschen auf dem 825 Meter langen Parcours auf der Flucht vor etwa 600 Kilogramm schweren Stieren.

In diesem Jahr mussten zehn Teilnehmer in Krankenhäuser eingeliefert werden. Besonders schwer wurde ein Chilene verletzt. Eines der Tiere durchstach mit seinen Hörnern seinen Brustkorb und spießte ihn am Oberschenkel auf.

Seit 1911 sind bei diesen Hatzen 15 Menschen getötet worden. Der letzte Todesfall ereignete sich im Vorjahr. Ein Spanier wurde damals am Hals tödlich verletzt.

Datum: 14.07.2010 | 17:45

Webreporter: mr_gonzo

Quelle: www.spiegel.de
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