AfD will sich mit "Newsroom" medienunabhängig machen

Die AfD ist der Auffassung, dass ihre Inhalte, die sie den Berliner Journalisten zu Pressekonferenzen erläuterten, ständig von den "Mainstreammedien" wie dem Fernsehen oder dem Radio umgestaltet werden. Ihnen sind ihre eigenen, unverfälschten Aufnahmen wichtiger.

Eine gute Alternative würde das Internet schon einmal bieten mit Twitter, Facebook oder Webseiten der Partei für Pressekonferenzen, allerdings reicht das der AfD nicht. Sie möchte ein eigenes Fernsehstudio mit PR-Abteilung, mit der sich die AfD von den Medien zukünftig unabhängig machen könnte.

Der Abgeordnete Jürgen Braun, einer der Parlamentarischen Geschäftsführer, will sich der Sache nun annehmen, da er früher selbst als Journalist tätig war. Als Vorbild wird das "FPÖ-TV" erwähnt.

Datum: 13.02.2018 | 14:59

Webreporter: EdenLake

Quelle: sueddeutsche.de
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