SPD-Streit eskaliert: Sigmar Gabriel ist wutentbrannt

Gabriel hätte gerne sein Amt als Außenminister behalten, doch durch die nun entstandene GroKo muss er wahrscheinlich seinen Posten räumen. Einer der beliebtesten Politiker Deutschlands würde damit in die Bedeutungslosigkeit abrutschen.

Am Tag nach seiner Ausbootung warf Gabriel der SPD-Führung Wortbruch und Respektlosigkeit vor. "Was bleibt, ist eigentlich nur das Bedauern darüber, wie respektlos bei uns in der SPD der Umgang miteinander geworden ist und wie wenig ein gegebenes Wort noch zählt".

Er bedauert es zutiefst, dass er von der SPD-Führung keinerlei Wertschätzung oder Rückhalt erhält. Martin Schulz wird dieses Amt nun übernehmen und serviert Gabriel eiskalt ab.

Datum: 08.02.2018 | 22:38

Webreporter: EdenLake

Quelle: t-online.de
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