Österreich: Burka-Millionär übernimmt Strafgelder für Verurteilte

Vor dem Bundeskanzleramt in Wien blieb dem algerisch-französischen Hersteller von Burkas wegen einer Absage von Kanzler Sebastian Kurz nur mehr eine Presseerklärung gegenüber Journalisten übrig. Rachid Nekkaz will Strafzahlungen übernehmen, die wegen verbotenem Burkatragens ausgesprochen wurden.

Der Geschäftsmann appellierte an die österreichische Demokratie, die sich seiner Meinung nach gegen Minderheiten ausspreche und dadurch Freiheiten beschneide.

Der österreichische Bundeskanzler hatte diesem Treffen eine Absage erteilt. Nun kündigte der Burka-Aktivist an, die Geldstrafen von zehn verurteilten Frauen zu übernehmen, seien es zwei, oder drei, oder vier Millionen Euro. Er habe nach oben kein Limit.

Datum: 06.02.2018 | 17:20

Webreporter: LuckyBull

Quelle: krone.at
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