Mailand: Kein Strom mehr fürs Bitcoin-Mining

Der größte europäische Stromkonzern, der italienische Energieriese Enel hat es abgelehnt, den Bitcoin-Minern Strom zu besonders günstigen Konditionen zu liefern. Dies ließ man am Donnerstag verlauten. Es passe nicht zur Geschäftsstrategie, fürs Mining Strom zu liefern.

Um das Cybergeld Bitcoin zu vermehren, bedarf es Hochleistungscomputern die den ganzen Tag aufwendige mathematische Berechnungen ausführen. Experten schätzten bereits, dass das Mining im Jahr so viel Strom verbraucht wie ganz Dänemark.

China will den vielen Rechenzentren im Land schon den Strom abdrehen. Andere Miner richten ihren Blick in die skandinavischen Länder. Dort ist Strom noch günstiger zu erhalten. Auch Stromlieferanten aus Übersee sind inzwischen im Gespräch.

Datum: 01.02.2018 | 14:49

Webreporter: 24slash7

Quelle: derstandard.de
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