Studie: Krebspatienten können Heilungschancen durch Optimismus nicht verbessern

Oft wird berichtet, dass Optimismus die Chancen auf Heilung von Krebs verbessert und sogar davor schützt, überhaupt nicht zu erkranken: Doch das stimmt nicht, wie nun eine Studie des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt.

"Die Vorstellung, dass man aufgrund seiner Persönlichkeitsmerkmale, durch Stress am Arbeitsplatz oder weil man eine wichtige Person verloren hat, an Krebs erkrankt, ist wissenschaftlich nicht haltbar", so Imad Maatouk, Psychoonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg.

Die Psyche kann nur unser Wohlbefinden beeinflussen, aber keine Krankheiten. Zudem kann es Patienten auch extrem unter Druck setzen, positiv denken zu müssen.

Datum: 24.01.2018 | 14:54

Webreporter: mozzer

Quelle: spiegel.de
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