Verfahren wegen sexueller Nötigung erst im zweiten Anlauf erfolgreich

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat ein bereits eingestelltes Verfahren gegen einen afghanischen Asylbewerber wegen sexueller Belästigung aufgrund kritischer Nachfragen wieder aufgenommen und den Täter im zweiten Anlauf verurteilt.

Obwohl das Opfer, eine 15-jährige Schülerin, ein eindeutiges Handy-Video als Beweis gemacht hat, in dem zu sehen ist, wie der Täter im Schulbus mehrfach an seinem erigierten Glied spielt, Blickkontakt sucht und sie durch den Bus verfolgt, wurde das Verfahren eingestellt.

Der Täter konnte ein ärztliches Attest vorlegen, dass ihm Kratzspuren sowie einen Juckreiz in der Leistengegend bescheinigte´, darauf hin sah die Staatsanwaltschaft das nicht mehr als bloße Schutzbehauptung. Das Opfer wird vom Weißen Ring betreut.

Datum: 04.01.2018 | 00:17

Webreporter: Dilaudid

Quelle: wochenblatt.de
  • Kommentare (5)