Hälfte der Anträge auf Cannabis-Therapie wurde von Krankenkassen genehmigt

Cannabis kann man sich seit März 2017 von einem Arzt verschreiben lassen. Wie jetzt aus Zahlen von den Krankenkassen Barmer und AOK hervorgeht, wurden seitdem mehrere Tausend Rezepte verschrieben.

Bei der AOK wurden 6.600 Anträge auf Cannabis-Therapie eingereicht, 65 Prozent davon wurden genehmigt. Bei den anderen Anträgen fehlte die medizinische Begründung oder sie waren formell nicht vollständig.

"Häufig fehlen beispielsweise die gesetzlich vorgeschriebene medizinische Begründung des Antrags oder Ausführungen zu den bisherigen Therapien", so ein Sprecher der AOK.

Datum: 31.12.2017 | 12:35

Webreporter: WalterWhite

Quelle: zeit.de
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