Immer mehr selbständige Geringverdiener durch KV-Beiträge überschuldet

Selbständige Geringverdiener müssen bis zu 50 Prozent ihres Verdienstes für Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Viele stehen dadurch vor einem Berg von Schulden.

Meistens betrifft es Selbstständige, die alleine, ohne Angestellte ihr Geld verdienen. Also Freiberufler, die in nicht sozialversicherten Jobs, zum Beispiel in Call Centern, als Paketbote, in der Pflege, als Künstler oder als Teilzeit-Lehrer, arbeiten.

Linke und Grüne haben diese Thematik schon des öfteren in der vorherigen Wahlperiode im Bundestag angesprochen. Nun wollen auch die SPD und die FDP eine Orientierung der Krankenkassen-Mindestbeiträge am realen Einkommen. Die CDU/CSU blockiert die Forderungen aber bisher.

Datum: 27.12.2017 | 17:59

Webreporter: Bycoiner

Quelle: heise.de
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