Berlin: Liberale Moschee wurde nicht zu Gedenken für Terror-Opfer eingeladen

Die Berliner Imamin Swyran Ates beklagt die klare Positionierung in Berlin gegen eine Liberalisierung des Islams. So wurde ihr Moscheeverein bewusst nicht zu den Gedenkfeiern für die Terroropfer vom Breitscheidplatz eingeladen.

Stattdessen wurde der Radikal-Imam Mohamed Matar eingeladen und durfte sogar eine Rede halten. Ates hat auch Muslime vermisst, die bei vielen anderen Gelegenheiten auf die Straße gehen und Fahnen schwingen.

Ates findet es auch unerträglich, dass der Bezug des Islams zu den Attentaten immer geleugnet wird. Sie sehe hier eine Art des Stockholmsyndroms, das sich breit macht.

Datum: 27.12.2017 | 15:27

Webreporter: sunny.crockett

Quelle: bz-berlin.de
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