Lüneburg: Weihnachtsfeier nicht wegen der Beschwerde einer Muslimin verlegt

Unter anderem der NDR hatte berichtet, dass eine Schule in Lüneburg angeblich eine Weihnachtsfeier auf den Nachmittag verlegte und die Teilnahme daran freiwillig machte, da sich eine muslimische Schülerin über die christlichen Lieder beschwerte.

Jetzt meldete sich der Schulleiter Friedrich Suhr zu Wort und sagt: "Die Behauptung ist unzutreffend." Die Weihnachtsfeier sei wegen personellen Gründen verlegt worden. Ab dem kommenden Jahr wird sie auch wieder verpflichtend sein. Von einer Abschaffung könnte also keine Rede sein.

Obwohl man gemäß des Paragraf 3 des Niedersächsischen Schulgesetzes auf die Empfindungen Andersdenkender Rücksicht nehmen will, würden christliche Lieder in der Schule auch weiterhin gesungen.

Datum: 21.12.2017 | 17:24

Webreporter: WalterWhite

Quelle: spiegel.de
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