EU-Lebensmittelbehörde und Bundesregierung geben Glyphosat-Studien nicht frei

Die EU-Lebensmittelsicherheitsbehörde Efsa versucht die Herausgabe von Studien über den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat zu verhindern.

Die Bundesregierung hat sich nun in das Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingeschaltet, in dem es um potenzielle Gesundheitsgefahren von Glyphosat geht und sich an die Seite von Efsa sowie den Chemiekonzernen gestellt.

Auf Nachfrage was denn gegen eine Veröffentlichung spricht, sagte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt nur: "Über die Hintergründe für einzelne prozessuale Schritte gibt die Bundesregierung grundsätzlich keine Auskunft."

Datum: 07.12.2017 | 16:22

Webreporter: mozzer

Quelle: spiegel.de
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