AfD-Politikerin Doris Fürstin von Sayn-Wittgenstein: Ist ihr Adelstitel gekauft?

Auf dem letzten AfD-Parteitag rückte Doris Fürstin von Sayn-Wittgenstein plötzlich ins Rampenlicht der Partei, als sie mit einer nationalen und rechten Reden "die Seele der Partei" traf, wie Alexander Gauland schwärmte.

Deutsche Adelskreise zeigten sich von der 63-Jährigen weniger begeistert, denn der echte Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn sagte zu der wohl falschen Fürstin: "Sie trägt nur den Namen." Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe nennt sie eine "Adoptivstaplerin".

Die AfD-Politikerin behauptet hingegen: "Es ist mein Geburtsname, das wurde von Gerichten bestätigt". Angeblich soll sie jedoch früher als Doris Ulrich bekannt gewesen sein und sich den Titel nur gekauft haben.

Datum: 06.12.2017 | 11:44

Webreporter: mozzer

Quelle: taz.de
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