USA: Patient in Notaufnahme irritiert Ärzte mit "Nicht Wiederbeleben"-Tattoo

Als ein bewusstloser Mann in die Notaufnahme des Jackson-Memorial-Krankenhauses in Miami gebracht wurde, stutzen die Ärzte. Auf der Brust des 70-Jährigen war nämlich in Großbuchstaben folgendes Tattoo zu lesen: "Do Not Resuscitate" ("Nicht Wiederbeleben").

Der alkoholisierte Patient litt an Vorhofflimmern, so dass dringend lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden mussten. Dürfen die Ärzte das trotz des Tattoos, das vielleicht eine Art Patientenverfügung ist? Sie handelten zunächst und fragten bei den Ethik- und Rechtsexperten der Klinik nach.

Diese suchten nach einer schriftlichen Patientenverfügung, die sich schließlich auch fand und in der der Patient ebenfalls gegen lebensverlängernde Maßnahmen votierte. Er verstarb schließlich in der Klinik.

Datum: 05.12.2017 | 16:12

Webreporter: mozzer

Quelle: spiegel.de
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