Lösung für Dortmunder Hartz IV-Bettler - Er darf abzugsfrei 200 Euro einbehalten

Über den Fall eines bettelnden Hartz IV-Empfängers in Dortmund, der zuletzt in den Medien einen Hype ausgelöst hatte, da ihm das Jobcenter seine Leistung gekürzt hatte, wurde nun eine Lösung gefunden. Zeitweise wurden ihm ab Januar 2017 monatlich 270 Euro gestrichen, später 90 Euro, nach Einspruch.

Republikweit wurde der Fall über die Medien publik, zuletzt wirbelte ein Blog des Professors für Sozialwissenschaften, Stefan Sell, erneut Staub auf: Der Titel: "Aus den bürokratischen Eingeweiden des Hartz IV-Systems". Ob es fürs Betteln auch Kurse für Selbstständigkeit gebe, fragte er sarkastisch.

Am letzten Freitag fiel bei einem Termin im Jobcenter, den die Anwältin Juliane Meuter für den Bettler wahrnahm, eine für den Bettler angenehme Entscheidung: Er darf 204 Euro monatlich für sich behalten, ohne dafür eine Leistungskürzung zu erfahren. Zudem erhält er einbehaltene 360 Euro zurück.

Datum: 04.12.2017 | 19:37

Webreporter: LuckyBull

Quelle: ruhrnachrichten.de
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