Deutsche Akademikerinnen bekommen weniger Kinder - Wegen Politik und Unternehmen

Forscher haben nun herausgefunden, dass wenn eine Frau in Deutschland studiert, sich die Wahrscheinlichkeit des Kinderkriegens um 25 Prozent reduziert. Es liegt nicht daran, dass Akademikerinnen keine Kinder wollen, sondern daran, dass sie von der Politik, Unternehmen und Männern demotiviert werden.

So müssen arbeitende Mütter in keinem anderen Land so hohe Steuern zahlen wie hierzulande. Außerdem erzeugt die Regierung durch z.B. das Ehegattensplitting den Effekt, dass Frauen zu Hause bleiben müssen. Zudem ist es schwerer für Frauen, eine Familie mit dem Beruf zu vereinbaren.

Daran sind hauptsächlich die Väter Schuld. 90 Prozent der Männer bestehen darauf, in Vollzeit zu arbeiten. Mütter arbeiten dagegen oft Teilzeit und riskieren damit, den beruflichen Anschluss zu verlieren und weniger Rente zu erhalten. Viele Firmen verweigern den Müttern eine Rückkehr in Vollzeit.

Datum: 04.12.2017 | 14:02

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
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