Immer mehr Pakete werden verschickt: Anbieter denken über höhere Gebühren nach

Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2016 insgesamt 3.900 Beschwerden über Postlieferungen registriert, was 16 Prozent mehr sind als das Jahr davor. Die Deutschen sind verärgert darüber, dass Pakete immer häufiger beschädigt oder unpünktlich ankommen.

Denn die Anbieter kommen mit den vielen Lieferungen, die durch den Online-Handel entstanden sind, nicht mehr hinterher. Weil die meisten Paketdienstleister eher niedrige Löhne zahlen, fällt es ihnen schwer, neue Mitarbeiter zu finden.

Deswegen denken manche Paketlieferer wie Hermes und DPD nun über höhere Gebühren nach. Eine Lieferung nach Hause könnte dann zum Beispiel mehr kosten als eine Lieferung in den Paketshop.

Datum: 04.12.2017 | 13:11

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
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