Prozess in Regensburg: Haft für unterlassene Hilfe

Ein Paar, das seinen kleinen Sohn trotz lebensgefährlicher Brandverletzungen nicht ärztlich behandeln ließ, muss ins Gefängnis. Der Vater wurde vom Landgericht Regensburg zu fünf Jahren Haft verurteilt, die Mutter zu drei Jahren und neun Monaten.

Die Frau hatte mit einem in Brand geratenen Benzinkanister im Garten hantiert. Dabei erlitt der jetzt Sechsjährige die schweren Verletzungen.

Aus Angst vor dem Jugendamt kümmerten sich die Eltern vier Tage lang kaum darum. Der Junge und seine Geschwister befinden sich inzwischen in der Obhut des Jugendamts.

Datum: 30.11.2017 | 19:04

Webreporter: marc01

Quelle: sueddeutsche.de
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