Baden-Württemberg: Grundschüler sollen wieder Noten bekommen

Im Jahr 2013 wurde in Baden-Württemberg ein Projekt an Grundschulen gestartet, bei dem es keine Noten für die Schüler in den Zeugnissen mehr geben sollte. So stand für eine Eins in dem Zeugnis "Prima" und für schlechtere Noten "Übungsbedarf".

Das Ziel sollte sein, den Kindern den Notendruck zu nehmen und die Rückmeldung für die Eltern präziser zu gestalten. Nun will Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) das Projekt aber wieder beenden. Kritik bekommt sie unterdessen vom Landeselternbeirat.

Der Vorsitzende berichtet, dass seine Kinder ohne Noten besser und effizienter lernen könnten. Als Grund für die Beendigung des Projekts nannte Eisenmann, dass die damals grün-rote Landesregierung es verpasst hätte, die Erfolge wissenschaftlich untersuchen zu lassen. "Schule muss leistungsorientiert sein", so die CDU-Politikerin.

Datum: 30.11.2017 | 17:10

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
  • Kommentare (3)