Rechtsgerichtete Aktivisten wollten "Washington Post" mit Lügenstory hereinlegen

Die "Washington Post" sollte offenbar mit einer erfundenen Geschichte von rechtsgerichteten Aktivisten hereingelegt werden, um dem Blatt später Fake News vorwerfen zu können.

Die Redakteuere sollten mit einer Frau geködert werden, die behauptete, in jungen Jahren von dem umstrittenen US-Senatskandidat Roy Moore geschwängert worden zu sein. Der Republikaner ist seit Wochen wegen sexueller Belästigung von Minderjährigen unter Druck geraten.

In den Interviews habe sich die Frau allerdings in Widersprüche verwickelt, so dass die Zeitung misstrauisch wurde und die Geschichte nicht veröffentlichte. Stattdessen wurde sie von den Redakteueren im Büro des rechten "Project Veritas" gesehen und die Geschichte flog auf.

Datum: 28.11.2017 | 09:37

Webreporter: mozzer

Quelle: spiegel.de
  • Kommentare (1)