Massiver Stellenabbau: SPD-Chef Martin Schulz bezeichnet Siemens als "asozial"

Der Konzern Siemens hat einen Abbau von 6.900 Stellen geplant und an die 2000 Mitarbeiter haben nun gegen diese Sparmaßnahmen in Berlin demonstriert.

Vor dem Demonstranten sprach SPD-Chef Martin Schulz, der Siemens attackierte: "Dass durch Arbeitsplatzabbau die Effizienz des Unternehmens gesteigert wird, heißt übersetzt: Damit wir noch ein bisschen mehr Gewinn machen, schmeißen wir die Leute raus. Das ist asozial".

Die Politik könne Siemens zwar nicht auferlegen, die Arbeitsplätze zu erhalten, aber man könne Siemens verdeutlichen, dass die Bundesrepublik Deutschland ein großer Auftraggeber ist, so Schulz.

Datum: 23.11.2017 | 13:07

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: spiegel.de
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