Urteil: SED-Propagandist ist kein anerkannter Beruf

Das sächsische Kultusministerium und ein Petitionsausschuss des sächsischen Landtags sind zu dem Schluss gekommen, dass die Aus- und Weiterbildung eines Propagandisten der früheren DDR-Staatspartei SED im wiedervereinigten Deutschland nicht als Beruf anerkannt wird.

Ein Mann wollte sich seine Ausbildung zum SED-Propagandisten als Fachabschluss anerkennen lassen: Von 1982 bis 1985 hatte er dementsprechende Kurse an einer Bildungsstätte der SED-Bezirksleitung Sachsen in Leipzig absolviert.

Es gebe jedoch keine bundesdeutsche Entsprechung im Ausbildungsbereich der öffentlichen Schule, hieß es nun in der Begründung.

Datum: 21.11.2017 | 11:54

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: spiegel.de
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