Uno-Weltklimakonferenz: USA konstruktiv - Deutschland und Türkei blamiert

Am vergangenen Samstag fand die Uno-Weltklimakonferenz in Bonn statt und die Vertreter der 200 teilnehmenden Länder mussten unter anderem die Regeln für den Welt-Klimavertrag von Paris präzisieren. Nach dem Abkommen müssen Länder ihre Abgase eindämmen.

Deutschland wird seine Klimaziele allerdings verfehlen, die bis zum Jahr 2020 erreicht werden sollten. Auch musste sich das Land rechtfertigen, warum es als ehemaliges Energiewunderland weiterhin auf Kohlekraft beharrt. Aber die Türkei hat sich ebenfalls blamiert.

Sie wollte Zugang zu Geldquellen erlangen, stieß aber vor allem bei Entwicklungsländern auf großen Widerstand. "Wir werden es wieder versuchen, nächstes Mal.", so die Türkei. Konstruktiv erwies sich aber überraschenderweise die USA, die trotz Donald Trump die Klimaziele erreichen wollen.

Datum: 20.11.2017 | 13:07

Webreporter: WalterWhite

Quelle: spiegel.de
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