Westerwald: Frau wollte Haus verkaufen, um Hartz IV zu erhalten

Eine arbeitslose Frau aus dem Westerwald wollte Hartz IV beantragen, allerdings lehnte das Jobcenter die Leistungsgewährung ab. Denn die Frau verfügt über Vermögen in Form einen Hauses, das mit 150 qm unangemessen groß sei.

Die Frau klagte und verkaufte aber während des Gerichtsverfahrens ihr Haus an ihren eigenen Rechtsanwalt. Den Kaufpreis hätte er erst nach zehn Jahren zahlen müssen, wenn sie schon in Rente ist. Aber sie hätte monatliche Miete an ihren Anwalt gezahlt, während sie noch in dem Haus lebt.

Beziehungsweise sie hätte das Jobcenter für die Miete aufkommen lassen. Doch das Sozialgericht hat entschieden, dass der Kaufvertrag nicht sei, da er sittenwidrig ist. Der Kauf sei nur zustande gekommen, um sich zu Lasten der Allgemeinheit zu bereichern. Die Frau bleibt deswegen Hausbesitzerin.

Datum: 20.11.2017 | 12:39

Webreporter: WalterWhite

Quelle: justillon.de
  • Kommentare (21)