Israel plant Abschiebung von 40.000 afrikanischen Flüchtlingen

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat mitgeteilt, an die 40.000 afrikanische Flüchtlinge in Drittländer abschieben zu wollen.

Die größtenteils aus Eritrea und dem Sudan stammenden Flüchtlinge seien illegale Einwanderer, so die israelische Regierung.

Etwa 20.000 "Eindringlinge" aus Afrika habe man bereits abgeschoben, so Netanjahu. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR äußerte sich "zutiefst besorgt" über Israels Pläne: "Israel ist juristisch dazu verpflichtet, Flüchtlinge und andere Schutzsuchende zu beschützen".

Datum: 20.11.2017 | 10:37

Webreporter: mozzer

Quelle: t-online.de
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