Forscher finden lebensverlängernde Genmutation bei Amish-Religionsmitgliedern

Wissenschaftler haben offenbar herausgefunden, warum Mitglieder der Religionsgemeinschaft der Amish im Schnitt zehn Jahre länger leben und dabei meist bis ins hohe Alter gesund bleiben.

Grund dafür sei die lebensverlängernde Genmutation Serpine1, die zu einem starken Rückgang der Produktion des Proteins PAI-1 führe: Dieses Protein hat einen starken Einfluss auf den Alterungsprozess.

Die Amish leben abgeschottet und lehnen das moderne Leben ab: Durch diese geografische und genetische Isolation konnte es wohl dazu kommen. Die Forscher wollen nun ein Medikament entwickeln, das den Effekt der Genveränderung imitieren soll.

Datum: 17.11.2017 | 12:14

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: stern.de
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