FIFA-Prozess: Ex-Verbandschef soll Zeugen in Gerichtssaal mit Tod gedroht haben

Der derzeit in New York laufende FIFA-Prozess ähnelt immer mehr einem Mafia-Stück: Nun soll Perus ehemaliger Verbandschef Manuel Burga im Gerichtssaal einem Zeugen mit dem Tod gedroht haben.

Er zeigte in Richtung Alejandro Burzaco, der ihn mit Aussagen über Schmiergeldzahlungen bei der Vergabe der WM 2022 belastet hatte, eine typische Geste: Seine Hand schnitt schnell über die Kehle.

Burgas Verteidiger sagt, es hätte sich nicht um eine Morddrohung gehandelt, sondern sein Mandant litt unter einem Kratzen am Hals. Die Richterin wertete jedoch die Videobilder aus und erteilte Burga Hausarrest.

Datum: 17.11.2017 | 10:37

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: sueddeutsche.de
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