Eltern klagen: 13-jährige Japanerin wurde vor 40 Jahren nach Nordkorea entführt

Am 15. November 1977 wurde die erst 13 Jahre alte Megumi Yokota auf dem Heimweg von ihrem Badminton-Training entführt.

Heute weiß man, dass die Japanerin nach Nordkorea verschleppt wurde und die verzweifelten Eltern wenden sich an die Regierung: "Warum können wir sie nicht retten?", so ihre inzwischen 81-jährige Mutter Sakie Yokota.

Sie bedauere es inzwischen sehr, der japanischen Regierung vertraut zu haben, die in dem Fall nichts tat. In den 70er- und 80er-Jahren hatte Nordkorea mehrfach Japaner entführt, die den Agenten Japanisch beibringen sollten. 2002 gestand die Regierung in Pjöngjang dies ein.

Datum: 15.11.2017 | 11:24

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: n-tv.de
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