BGH: Wegen Böllerwurf muss Fan 20.340 Euro Schadensersatz an den 1. FC Köln zahlen

Weil ein Fußballfan einen "gefährlichen Knallkörper" bei einem Fußballspiel des 1. FC Köln gegen den SC Paderborn betrunken in die Zuschauerränge schmiss, wurde er zur Zahlung eines Schadenersatzes in Höhe von 20.340 Euro vom Bundesgerichtshof verdonnert.

Der Böller, der unter das Sprengstoffgesetz fiel, verletzte mehrere Zuschauer. Für diese Tat und auch weitere Fälle hatte der 1. FC Köln schon eine Verbandsstrafe von 60.000 Euro an den DFB bezahlt.

Eigentlich wollte der Verein die Hälfte der 60.000 Euro-Strafe vom Knallkörperwerfer zurückhaben. Der BGH-Senat sah das anders und bestätigte das erstinstanzliche Urteil des OLG Köln, das das Begehren abgewiesen hatte.

Datum: 10.11.2017 | 22:18

Webreporter: Bycoiner

Quelle: nw.de
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