Hamburg: Mutmaßlicher G20-Randalierer mit Milchgesicht lässt sich feiern

Fabio V. wirkt bei seinem Prozess vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona am vergangenen Dienstag fast wie ein kleiner Junge, er ist vergnügt und scherzt herum. Im Gerichtssaal befinden sich rund 50 Unterstützer, vorwiegend aus der linksalternativen Szene.

Dem 18-jährigen Italiener werden schwerer Landfriedensbruch und versuchte gefährliche Körperverletzung während des G20-Gipfels vorgeworfen! Der schmächtige Junge soll Teil des "Schwarzen Blocks" im Bahrenfelder Industriegebiet gewesen sein, aus dem Steine und Böller auf Polizisten flogen.

Er sitzt seit nunmehr vier Monaten in Untersuchungshaft, die Staatsanwältin hat angeboten, dass er freikommt, wenn er die Vorwürfe einräumt. Doch er und seine Verteidigerin lehnen ab, er sagt nur: "Gewalt mag ich nicht. Aber ich habe mich entschieden, für meine Ideale zu kämpfen".

Datum: 09.11.2017 | 16:32

Webreporter: Kamimaze

Quelle: bild.de
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