NRW: Islamverbände wollen mehr Einfluss auf Islamunterricht in Schulen einklagen

Der Zentralrat der Muslime und der Islamrat haben das Bundesland NRW verklagt und fordern mehr Mitgestaltung auf den Islamunterricht an Schulen. Es gibt hier eine Übergangslösung, die 2019 endet. Sollten die Islamverbände vor Gericht siegen, hätte das Bundesland weniger Einfluss auf den Unterricht.

Dann würde es einen Religionsunterricht nach "den Grundsätzen" der Islamverbände geben. In NRW werden 19.400 Schüler im Islam unterrichtet. Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime fordert die Regierung zu dringenden Gesprächen auf.

Offen ist aber auch noch die Prüfung, inwieweit die Kläger verfassungstreu sind. Beim Islamrat ist auch Milli Görüs beteiligt. Dieser Verband wird weiterhin vom Verfassungsschutz wegen Extremismusbezug beobachtet.

Datum: 08.11.2017 | 13:42

Webreporter: sunny.crockett

Quelle: waz.de
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