Umfrage: Ärzte operieren in Krankenhäusern oft ohne medizinische Notwendigkeit

Laut einer Umfrage des Socium Forschungszentrums der Universität Bremen unter Klinik-Ärzten wird in Deutschland zu häufig unnötig operiert.

In deutschen Krankenhäusern zählt der Kostendruck offenbar mehr als das Wohl der Patienten. Ärztliche Entscheidungen werden der Analyse nach maßgeblich durch betriebswirtschaftliche Vorgaben beeinflusst.

"Wir hätten noch viel mehr Ärzte interviewen können", so Studienleiter Karl-Heinz Wehkamp: "Die meisten hatten geradezu ein Bedürfnis darüber zu sprechen, um Öffentlichkeit und Politik wachzurütteln."

Datum: 07.11.2017 | 10:18

Webreporter: mozzer

Quelle: spiegel.de
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