Hirnforscher: Männer sind nicht so großzügig wie Frauen

Es hört sich nach einem alten Geschlechterklischee an, dass Frauen großzügiger sein sollen und Männer sich nur für sich selbst interessieren sollen. Hirnforscher der Universität Zürich um Alexander Soutschek konnten dies allerdings bestätigen.

Sie haben herausgefunden, dass wenn Frauen zum Beispiel Geld verschenken, dadurch ihr Belohnungssystem im Gehirn stärker simuliert wird als bei Männern. Wenn sie sich uneigennützig und sozial verhalten, fühlen sich sich also danach besser.

Männern bringt dagegen egoistisches Handeln wohligere Gefühlen. Dass Männer nun einen Freifahrtschein für rücksichtsloses Verhalten erhalten, sei aber falsch. Denn diese Reaktionen im Gehirn seien nur durch Erziehung antrainiert und von der jeweiligen Kultur abhängig.

Datum: 16.10.2017 | 13:39

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
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