G20-Recherche: Interview mit Rote Flora-Sprecher Andreas Blechschmidt

Er gilt als umstritten - der Hamburger Rote Flora-Sprecher Andreas Blechschmidt. In einem Interview mit dem Hamburger Bürgerreporter Max Bryan gab Blechschmidt am Rande der "Welcome to hell"-Demo am 6. Juli erstmals tiefe Einblicke in sein Verhältnis zur Militanz.

So distanziere Blechschmidt sich nicht grundlegend von "militanten Aktionsformen" und "bewussten Regelübertretungen" weil die hätten in Sachen Stadtteilpolitik auch viel Gutes bewirkt. Die militante Hausbesetzer-Szene der 80-iger Jahre zum Beispiel wurde von Presse und Kritikern zuletzt hoch gelobt.

Zudem gäbe es "in der politischen, autonomen Bewegung kein Konsens dafür, Menschen mit Vorsatz an ihrer Physis zu schädigen", so Blechschmidt im Interview vor Beginn der Ausschreitungen am 6. Juli. Max Bryan fragte Blechschmidt unverblümt und frei heraus, ob er für oder gegen Gewalt sei.

Datum: 02.10.2017 | 15:40

Webreporter: fernsehkritik

Quelle: huffingtonpost.de
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