Hamburger Sonderausschuss: G20-Sicherheitskonzept riskierte Menschenleben

Neuesten Schätzungen zu Folge wird die Aufarbeitung der G20-Ereignisse noch ein ganzes Jahr lang andauern. Einer von vielen Kritikpunkten ist die Wahl des Einsatzortes für das Aufstoppen der "Welcome to hell"-Demo vom 6. Juli diesen Jahres.

So suchte sich die Polizei für das Aufstoppen offenbar gezielt den Ort am Hamburger Fischmarkt neben der 2 Meter hohen Flutschutzmauer aus, um jede Fluchtmöglichkeit der Demonstranten zu verhindern. Dies "riskierte Menschenleben", kritisiert der Blogger Max Bryan in seinem neuesten Bericht.

"Nach Erfahrungen von Duisburg (Loveparade 2010) eine völlig unverantwortliche Strategie", so Bryan, der auch schon die Ereignisse im Hamburger Schanzenviertel akribisch analysierte. Kritiker fordern die Verfehlungen der Polizei genauso hart zu bestrafen wie die der Steine-und Flaschenwerfer.

Datum: 02.10.2017 | 15:07

Webreporter: fernsehkritik

Quelle: huffingtonpost.de
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