Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und das Bremer Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) haben gemeinsam eine Studie namens "It´s not the economy, stupid!" veröffentlicht.

Bei dieser kam heraus, dass die AfD nicht von Modernisierungsverlierern profitiert. Schon seit den 1990er Jahren würden Menschen in bestimmten Regionen zum Wählen rechter Parteien neigen. "Dies sind aber nicht notwendigerweise ökonomisch abgehängte Regionen", so Professor Philip Manow.

Der Erfolg der AfD liege einfach daran, dass ihre Anhänger dieselben rechtsradikalen Ansichten vertreten. Demnach sei "der Hauptkonflikt soziokulturellen Charakters".

Datum: 21.09.2017 | 15:49

Webreporter: WalterWhite

Quelle: taz.de
  • Kommentare (91)