Sachsen: Vater und Söhne abgeschoben - Mutter und Tochter können bleiben

Die Sächsische Regierung hat einen 37-jährigen Armenier und seine beiden Söhne, jeweils im Alter von sechs und acht Jahren, abgeschoben. Der Eilantrag des Flüchtlingsrates auf Aussetzung der Abschiebung wurde abgelehnt. Die armenische Familie lebt seit Oktober 2006 in Deutschland.

Die Kinder die hier geboren wurden kennen Armenien nur aus Erzählungen ihrer Eltern. Die Asylanträge wurden für die Eltern und die Tochter im Januar 2008 abgelehnt, die der beiden Söhne 2009 und 2015. Begründet wurde die Ablehnung unter anderem mit falschen Angaben zur Herkunft der Familie.

Die Personen hatten angegeben aus dem Irak zu stammen. Dass der Vater und die beiden Söhne rasch zurück kommen können nach Deutschland schließt der Sprecher des Flüchtlingsrates, Thomas Hoffmann, aus.

Datum: 20.09.2017 | 11:54

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Quelle: spiegel.de
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