"Alternative" Krebsprävention: Patient vergiftet sich mit Aprikosenkern-Extrakt

Ärzte stellten bei einer Operation fest, dass der Patient einen extrem hohen Zyanid-Wert aufweist und wiesen ihm eine Vergiftung nach.

Der Mann hatte sich allerdings selbst vergiftet, denn er hatte fünf Jahre lang jeden Tag zwei Teelöffel seines hausgemachten Aprikosenkern-Extraktes und zusätzlich drei Fruchtkern-Tabletten zu sich genommen.

Diese Medikation gilt als "Alternativ"-Medizin zur Krebsprävention. Jedoch ist in Aprikosenkernen Zyanid enthalten: Das Gift kann lebensgefährlich sein.

Datum: 13.09.2017 | 13:53

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: n-tv.de
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