EU-Parlamentspräsident möchte "in die Grenze Ungarns investieren"

Die ungarische Regierung und die meisten EU-Politiker sind sich in Sachen Flüchtlingsfrage uneinig, doch der EU-Parlamentspräsident will Ungarn nun unterstützen.

Antonio Tajani kündigte an, dem Land beim Grenzschutz helfen zu wollen, um so weiterhin die Migration nach Europa einzudämmen: Im Gegenzug solle sich Ungarn auch an der beschlossenen Umverteilung innerhalb der EU beteiligen, was das Land bisher strikt ablehnt.

"Ich bin dafür, in die Grenzen Ungarns zu investieren und diese Grenzen zu stärken, weil es hier um eine Außengrenze der Europäischen Union geht", so der konservative Politiker, der als Zögling Silvio Berlusconis gilt.

Datum: 11.09.2017 | 11:30

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: spiegel.de
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