USA: Gericht verurteilt Hundehalter zu Operation der Hunde

Nach jahrelangem Rechtsstreit verurteilte ein Gericht Hundehalter dazu, ihren Hunden durch eine Operation das laute Bellen abzugewöhnen. 2015 waren sie bereits zur Zahlung von 238.000 Dollar Schadensersatz an die Kläger und zur Operation der Hunde verurteilt worden. Letzteres wurde bislang verweigert

Aufgrund von Gesetzen, welche es erlauben bei zu lauten Hunden operativ die Stimmbänder zu verändern, soll bei dem so genannten Debarking das Gebell eines Hundes nicht mehr so unangenehm klingen. In Amerika ist diese Methode erlaubt, in vielen EU-Staaten nicht.

Bei der Gerichtsverhandlung schilderten die Nachbarn der Angeklagten das Bellen der Hunde wie die Lautstärke einer durchdringenden Autohupe oder Schießanlage. Die Angeklagten erklärten, ihre zeitweise bis zu elf Hunde für die Schafzucht zu benötigen. Das Gericht glaubte diese Ausrede nicht.

Datum: 01.09.2017 | 22:46

Webreporter: maxedl

Quelle: nachrichten.at
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