USA: Gericht stellt Missbrauchsverfahren gegen Roman Polanski nicht ein

Der 84-jährige Regisseur Roman Polanski hatte ein Gesuch gestellt, das gegen ihn laufende Missbrauchsverfahren in den USA einzustellen. Ein Gericht in Los Angeles entschied nun aber, die Einstellung abzulehnen.

Dies bedeutet, dass Polanski weiterhin mit einer Haftstrafe rechnen muss, wenn er in die USA zurückkehrt. Ihm wird vorgeworfen 1977 ein damals 13-jähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Das Opfer gab an, dass Polanski ihr Drogen verabreicht und sie anschließend vergewaltigt habe.

Nun spricht sich jedoch auch die Frau für eine Einstellung des Verfahrens aus. Sie ist der Meinung, dass bereits eine 40-jährige Strafe verbüßt worden sei und Polanski ihr nichts schulde. Das Gericht entschied jedoch anders, man dürfe keinen Fall verwerfen, nur weil dies das Opfer wollte.

Datum: 19.08.2017 | 10:55

Webreporter: Eule92

Quelle: t-online.de
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