USA: Donald Trump übt keine direkte Kritik an Ku-Klux-Klan-Anhängern und Neonazis

Am vergangenen Samstag gab es im amerikanischen Charlottesville einen Aufmarsch von Hunderten Neonazis, Ku-Klux-Klan-Anhängern und Rechtsradikalen. Bei diesem wurden 33 Personen verletzt. Eine Frau starb, nachdem ein Rechter mit seinem Auto in eine Menschenmenge von Gegendemonstranten raste.

Zudem starben auch zwei Polizisten bei ihrem Einsatz. Präsident Donald Trump hatte die Taten der Rechten daraufhin aber nicht verurteilt. Stattdessen sprach er pauschal davon, dass er Gewalt von "beiden Seiten" verdamme.

Ehemaliger Ku-Klux-Klan-Anführer David Duke sagte dazu: "Wir werden die Versprechen von Donald Trump erfüllen. Das ist, an was wir glauben. Das ist, warum wir Donald Trump gewählt haben. Weil er gesagt hat, dass er uns unser Land zurückgibt."

Datum: 13.08.2017 | 14:14

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
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