Bivsis Vater hat 25 Jahre lang den Staat getäuscht

Als die Duisburger Schülerin Bivsi Rana aus dem Klassenzimmer geholt wurde und nach Nepal abgeschoben wurde, war die Anteilnahme groß. Jetzt ist das Mädchen wieder in Deutschland, um ihr Abitur zu machen, alles in Begleitung ihrer Eltern.

Jetzt zeigen die Akten des Verwaltungsgerichtes, dass der Vater von Bivsi den deutschen Staat seit 25 Jahren hinters Licht geführt hat. Schon 1992 hat er in Amberg einen ersten Asylantrag gestellt, der 1994 abgelehnt wurde. 1998 folgte ein erneuter Asylantrag unter falschem Namen.

2003 stellt die Ausländerbehörde die falsche Identität fest, die Aufenthaltserlaubnis wurde entzogen. Trotzdem blieb er und ihm wurde 2008 nochmals die Ausreise auferlegt. Auch einen Prozess verlor er 2016.

Datum: 11.08.2017 | 17:59

Webreporter: sunny.crockett

Quelle: focus.de
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