NSU-Prozess: Beate Zschäpe versandte Bekennerbilder mit Ermordeten in deren Blut

Im NSU-Prozess läuft derzeit das Schlussplädoyer der Bundesanwaltschaft, die der Angeklagten Beate Zschäpe vorwarf die Todesopfer des rechtsradikalen Trios bewusst verhöhnt zu haben.

Nach dem Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos hätte sie laut Oberstaatsanwältin Anette Greger die Möglichkeit gehabt, mit dem NSU zu brechen: Statt dessen verschickte sie Bilder und Bekennervideos von den Ermordeten, die darauf in ihrem eigenen Blut zu sehen waren.

Zudem habe Zschäpe auch ein Archiv über die Taten des NSU geführt und darin Zeitungsartikel und Berichte gesammelt. Zschäpe verteidigte sich immer damit, von den Taten erst immer im Nachhinein erfahren zu haben.

Datum: 28.07.2017 | 10:16

Webreporter: mozzer

Quelle: t-online.de
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