Eine weiße Schnur umspannt wegen jüdischer Regel Manhattan

Man sieht sie kaum, aber ein dünner weißer Faden umspannt Manhattan und begrenzt so weite Teile des New Yorker Zentrums: Die Schnur namens Eruv geht auf eine jüdische Regel zurück und soll beim Einhalten des Sabbats helfen.

Orthodoxe Juden dürfen am Sabbat nicht arbeiten und sie dürfen auch keine Dinge außerhalb der eigenen vier Wände tragen: Die Schnur soll nun den Wohnbereich flexibler definieren und quasi auf ganz Manhattan ausdehnen, so dass die Gläubigen keine Sünde begehen.

Rabbi Tauber ist zuständig dafür, dass die Schnur intakt ist: Er notiert alle Stellen, an denen die Schnur gerissen ist und zwei Handwerker reparieren die gerissenen Stücke dann.

Datum: 18.07.2017 | 10:29

Webreporter: tante_mathilda

Quelle: sz-magazin.sueddeutsche.de
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