Dortmund: Neonazi "SS-Siggi" bekommt mehr Hartz IV als ihm eigentlich zustünde

In Dortmund lebt der Neonazi Siegfried Borchardt, der als "SS-Siggi" bekannt ist, und erhält finanzielle Hilfe vom Staat. Der Rechtsextreme und vorbestrafte Gewalttäter muss aber im Gegensatz zu anderen Hartz-IV-Empfängern nicht im Jobcenter erscheinen.

Wenn Sozialhilfeempfänger normalerweise nicht persönlich zum Amt kommen, drohen ihnen Kürzungen. Demnach bekommt der Neonazi mehr Hartz IV als ihm eigentlich zustünde.

In seiner Akte war offenbar vermerkt, dass der "Kunde" wegen seiner "bedenklichen Haltung zum Grundgesetz" nicht eingeladen wird. Die Mitarbeiter haben offenbar Angst vor ihm und die Arbeitsagentur wolle ihre Mitarbeiter schützen, so ein Sprecher der Agentur.

Datum: 06.07.2017 | 13:05

Webreporter: WalterWhite

Quelle: spiegel.de
  • Kommentare (30)