Helmut Kohls Sohn verlangt Staatsakt am Brandenburger Tor: Speyer sei "unwürdig"

Die Planungen zu den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl geraten angesichts der Familienstreitigkeiten auch zu einem Trauerspiel.

Nun kritisierte sein Sohn Walter die bisherigen Planungen ohne einen Staatstrauerakt als "unwürdig": Er fordert einen solchen vor dem Brandenburger Tor. Er werde nicht an der privaten Beisetzung auf dem Friedhof am Dom zu Speyer teilnehmen, da diese seine Mutter Hannelore bewusst ausspare.

"Ich möchte als Familienmitglied einen Diskussionsvorschlag unterbreiten, der sowohl die europäische als auch die deutsche Dimension verbindet", so Walter Kohl: Der nationale Akt sei einer, "bei dem sich Deutschland verabschiedet".

Datum: 23.06.2017 | 20:08

Webreporter: mozzer

Quelle: spiegel.de
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