Fast jeder dritte Bachelor-Student ist ein Studienabbrecher

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) wollte in einer Studie herausfinden, warum so viele Studenten ihr Studium abbrechen. 30 Prozent der befragten Personen gaben an, dass sie nicht die Leistungen erbringen konnten, die für ihr Fach notwendig sind.

Andere Gründe sind der Wunsch nach einer praktischen Tätigkeit und mangelnde Studienmotivation. Elf Prozent der Studienteilnehmer konnten ihr Studium nicht finanzieren. Viele Studienabbrecher begingen deswegen eine Ausbildung.

Momentan liegt die Abbrecherquote beim Bachelor-Studium bei 29 Prozent. Damit sind nicht Studenten gemeint, die ihr Fach wechseln, sondern tatsächliche Abbrecher. Beim Master hat sich die Rate in den letzten sechs Jahren bei einigen Fächern wie Mathematik sogar verdoppelt.

Datum: 04.06.2017 | 15:09

Webreporter: WalterWhite

Quelle: sueddeutsche.de
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