München: Immobilienfirma wirft 180 Geringverdiener vor Ostern aus Wohnungen

Eine Immobilienfirma hat wegen ausstehender Zahlungen der Stadt München 180 Geringverdiener kurz vor Ostern aus ihren Wohnungen geworfen.

Bei den Bewohnern handelte es sich um Geringverdiener, die in einem sogenannten Boardinghaus in hotelähnlicher Umgebung untergebracht waren. Die Stadt zahlte die Miete. Auf eine angedrohte Kündigung wegen rückständiger Zahlungen reagierte das zuständige Sozialreferat offenbar nicht.

Als Ausweichquartier stellte die Stadt den Bewohnern des inzwischen geschlossenen Boardinghauses Räume in der Bayernkaserne zur Verfügung, wo sonst Flüchtlinge untergebracht sind.

Datum: 16.04.2017 | 10:04

Webreporter: marc01

Quelle: focus.de
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